Training
Ablauf

beim Training
Der Ablauf des Trainings orientiert sich am Aufbau des traditionellen Karate und des Sportkarate. Das Üben der einzelnen Grundtechniken (Kihon), das Üben der Techniken in Kombinationen (Renzoku Waza), verschiedene Arten von PartnerInnen-Übungen (Kumite), die sich von der völligen Festlegung aller Techniken bis zum Freikampf aufgliedern. Und schließlich die Übung von Kata, einer festen Folge von Abwehr- und Kontertechniken. Kata ist eine traditionelle Karateübung, die der Entwicklung der technischen Fertigkeit und der mentalen Stärke (Kime) dient.
Die Verletzungsgefahr ist bei den Kampfübungen durch ein einfaches Prinzip minimiert: Alle Tritte und Fauststöße werden grundsätzlich kurz vor dem Körper des Partners/der Partnerin abgestoppt. Dadurch ist es auch möglich, ohne große Angst die Kampftechniken zu erlernen.
Ergänzt wird das Training durch Aufwärmspiele, Gymnastik, Kraft- und Konditionsübungen sowie mentales Training. Da das Repertoire an Möglichkeiten nahezu unerschöpflich ist, läuft jedes Training anders ab, und es wird nie langweilig.
Jeder Karateka erhält bei GAYSHA eine Grundausbildung, die eine individuelle Entwicklung ermöglicht. Es gibt keinen Zwang zum Wettkampf oder zur Spitzenleistung. Einzige Grundlagen sind regelmäßige Teilnahme und die Bereitschaft, in und mit einer Gruppe zu trainieren.
GAYSHA – das sind Schwule, die regelmäßig Karate und Selbstverteidigung trainieren.
Als schwules Anti-Gewalt-Projekt 1989 gegründet, trainieren mittlerweile über fünfzig Gayshas in verschiedenen Gruppen regelmäßig miteinander Karate. Damit ist GAYSHA schon lange ein fester Bestandteil der Gay-Community Berlins. Alle Gruppen sind immer für AnfängerInnen oder InteressentInnen mit entsprechenden Karatekenntnissen geöffnet. Neueinsteiger können jederzeit in der Grundstufe mitmachen. GAYSHA versteht sich zwar in erster Linie als schwule Karategruppe, freut sich aber auch über Frauen im Training.
Besondere Voraussetzungen wie überdurchschnittliche Gelenkigkeit, Sportlichkeit oder Fitness sind nicht erforderlich. Bei GAYSHA kann jedeR mitmachen, der etwas für sich und seinen Körper tun will und Spaß am regelmäßigen Training in einer Gruppe hat.
GAYSHA bietet mehr als ein gewöhnlicher Sportverein:
- Die Möglichkeit, als Schwuler mit Schwulen eine Kampfsportart zur Selbstverteidigung erlernen
- Regelmäßig in der Gruppe Sport treiben: Den Körper umfassend trainieren und Kraft, Kondition, Konzentration und Koordination fördern.
- Kontakte zu anderen Schwulen finden und gemeinsame Interessen verfolgen.
- Und vor allem: Spaß mit anderen haben.
Weitere Informationen zu GAYSHA oder zur Einsteigergruppe bekommst du über:
Andreas Dobrunz: Mobil: 0163 87 84 525 E-Mail: ad2010@alice.de
Holger: Fon/Fax: 030 442 77 86
Ralph: E-Mail: info@gaysha.de
